Operationszimmer OPN

Hammer- / Krallenzehe

Hintergrund

Als Hammer- oder Krallenzehe bezeichnet man die permanente krallenartige Beugung einer Zehe.

Informationen zur Operation

Wann operieren?

Die, häufig vor allem im festen Schuh sehr schmerzhafte, Hammer- oder Krallenzehe kann mittels eines kleineren Eingriffs operativ versorgt werden, sofern entsprechende Beschwerden v.a. im festen Schuh bestehen.

Was passiert bei der OP?

Man muss zwischen kontrakten und flexiblen Fehlstellungen unterscheiden, da diese jeweils unterschiedliche Operationsverfahren, also entweder reine Sehnenverlagerungen bzw. -verlängerungen, oder Eingriffe am Gelenk oder Knochen, erfordern.

Nachbehandlung

Häufig wird die operierte Zehe mittels eines Drahtes für 4 Wochen in der Korrekturstellung stabilisiert und dann durch einen Pflasterzügelverband ersetzt, der noch einige weitere Wochen angelegt werden muss, um das Ergebnis zu sichern. Der Draht wird nach 4 Wochen problemlos gezogen. Vollbelastung ist i.d.R. sofort nach der OP möglich. Nach Entfernung des Drahtes kann dann auch wieder ein geschlossener Schuh getragen werden. Nicht selten muss eine Krallenzehen-OP mit der Korrektur eines störenden Hallux valgus kombiniert werden.