Operationszimmer OPN

Durchblutungsstörung des Oberarmkopfes (Oberarmkopfnekrose)

Hintergrund

Bei einer Oberarmkopfnekrose kommt es zu einer Durchblutungsstörung des schultergelenkbildenden Oberarmknochens. Dies kann unterschiedliche Ursachen haben, u. a. Unfälle, Kortisontherapie, Rauchen. Nicht immer ist die Ursache der Durchblutungsstörung aber geklärt.

Informationen zur Operation

Wann operieren?

Die Therapie der Durchblutungsstörung macht in der Regel eine Operation notwendig.

Was passiert bei der OP?

In den Anfangsstadien der Durchblutungsstörung kann durch ein operatives Anbohren des Oberarmknochens im Bereich der Durchblutungsstörung eine Verbesserung der Durchblutung erzielt werden. Ist aber der komplette Bereich nicht mehr durchblutet und ist es bereits zu einem Einbruch des Oberarmkopfes gekommen, so ist ein künstlicher Oberflächenersatz des Oberarmkopfes (Kappenprothese) erforderlich.

Nachbehandlung

Nach einer solchen Operation ist in der Regel eine Ruhigstellung in einer Bandage zur Nacht für 6 Wochen erforderlich. Schon schnell nach der Operation wird mit der Rehabilitation mittels Krankengymnastik begonnen. Anhand des individualisierten Nachbehandlungsprogramms wird die Schulter zunehmend mobilisiert und der Übergang in die Alltagsbelastung gebahnt. In der Zeit der Ruhigstellung ist in der Regel auch Schreibtischarbeit nur eingeschränkt möglich, körperlich arbeitende Patienten müssen mit einer Arbeitsunfähigkeitszeit von 2 bis 4 Monaten rechnen.